Instagram Stories Update

News am 27.07.2017

Instagram hat gestern in einer Facebook-Gruppe einen Tipp gegeben, wie man die Reichweite seiner Story in einer Location-Story steigern kann: NUTZE REGELMÄßIG ORTSMARKEN IN DEINEN STORIES!

Die Reichweite Deiner Story in einer Location-Story

Ein kurzes Beispiel, damit es anschaulicher wird, was mit der Reichweite von einzelnen Story-Clips gemeint ist: Ich lade in meinen Storys oft vier oder fünf Clips hoch, denen ich allen den Location-Tag München geben. Nun ist es so, dass alle Clips unterschiedlich performen in der München-Location-Story. (Ihr könnt immer sehen, wer Eurer Story-Segment gesehen hat, wenn ihr die Story nach oben wischt. Dort seht ihr dann gesondert ausgewiesen die Anzahl der Location-Viewer). Ich habe beobachtet, dass ein Story-Clip von mir 320 Munich-Viewer hat, ein zweiter 220 und ein dritter 403. Oft es meiner Meinung nach gerade nicht der beste Clip, der den meisten Leuten gezeigt wird. Heiko Hebig meinte dazu, dass es von verschiedenen Faktoren abhängen würde, welcher Clip wem angezeigt würde - leider ohne dabei konkret zu werden.

Doch einen Tipp hat er dann doch gegeben - für mehr Reichweite: Man soll “regelmäßig Stories mit Ortsmarke posten”.

Das könnte jetzt bedeuten, dass es einem Account “angerechnet” wird, wenn er oft mit Ortsmarken arbeitet. Vielleicht sogar besonders dann, wenn es immer eine bestimmte Ortsmarke ist, die ein Account nutzt. Instagram könnte so Touristen von Einheimischen trennen. So hätten die Location-Stories eine höhere Chance authentisch zu sein und nicht nur Bilder von Sehenswürdigkeiten zu enthalten. Das wäre im Interesse von Instagram. 

Deine Story in mehreren Locations-Stories gleichzeitig!

Heiko Hebig von Instagram hat in der Gruppe auch erklärt, dass unsere Stories in mehreren Location-Stories gleichzeitig auftauchen können. Viele von Euch haben das vielleicht bei sich schon gesehen. Es ist laut Instagram so, dass “Orte nach oben durchgeerbt werden”. Ein Beispiel: Die Location Fischmarkt kann auch in der Hamburg-Story oder in der Deutschland-Story auftauchen. Die maximale Anzeigedauer in einer LocationStory entspricht der Lebensdauer Deines jeweiligen Story-Elements. Welcher Deiner Story-Clips diese Ehre erhält, das bleibt leider weiterhin ein Geheimnis.

Noch ein Tipp von mir: Nimm ein Video und kein Foto. Fotos von mir werden eigentlich nie in einer Location-Suche angezeigt. 

Welche Beobachtungen hat ihr gemacht? Nutzt ihr immer Location-Tags in den Stories? Nutzt ihr Hashtags in den Stories? Schreibt mir Eure Erfahrungen, das wäre sehr hilfreich, damit wir herausfinden worauf es ankommt!

Und wir verlinken doch!

Wir alle sind uns einig: Wir wollen endlich Links für unsere Stories! Wenn ich bei anderen “Swipe for more” und den breiten Pfeil nach unten in den Stories sehe, dann fühle ich NEID. Doch es gibt Hilfe. Wir müssen nicht mehr ganz so neidisch sein, wenn wir einen Link-Ersatz basteln.

Um Links setzen zu dürfen, muss man einen Businessaccount und 10.000 Follower haben. Früher war die Hürde übrigens noch höher - nur verifizierte Accounts hatten Zugang zu den so unfassbar praktischen Links. Es gibt auch die Gerüchte, dass die Zahl der Follower, die man braucht, demnächst noch mal gesenkt wird. Doch solange das nicht der Fall ist, stehen zwischen mir und den Links rund 9.000 Follower. Grausam. Geduldig warten und hoffen sind keine meiner Stärken, deshalb nutze ich eine Ersatz-Lösung, bis Instagram endlich einsichtig wird. Die möchte ich Dir kurz erklären.

So kommst Du zu Deinem Ersatz-Link:

  1. Die Grundidee ist ganz einfach: Du taggst Dich selbst. Ich würde folglich in einen meiner Storyclips @madame_story schreiben. Noch ist das allerdings kein Link, das gebe ich zu. Aber es kann einer werden.

    Einschub: Weißt Du wie Personen taggen in Stories funktioniert? Falls nicht, hier die kurze Erklärung. Wenn Du in den Storys Text eingibst und Du ein @ benutzst, werden Dir - genauso wie in den Kommentaren bei Posts - Personen zum Tagging angeboten. @mileycyrus, @angelamerkel - Mit denen kannst Du es ja mal versuchen;)

  2. Damit das Tagging Linkcharakter bekommt, musst Du es in Deinem Story-Clip auch so erklären. Ganz banal mit “Mehr Infos unter @madame_story” oder eleganter. Ich zeige Dir in meinem Video eine Beispiel, wie ich es genutzt habe. 
  3. Jetzt musst Du unbedingt noch eine dritte Sache erledigen: Du musst Deine Instagram-Bio dementsprechend anpassen. Ersatzlink und Bio müssen REIBUNGSLOS miteinander funktionieren. Denn derjenige, den Deine Story so begeistert hat, dass er mehr wissen will und auf Deinen Ersatzlink klickt, landet ja auf Deiner Bio. Und genau dort musst Du ihn abholen, ihm sagen, was er jetzt tun soll. Und zwar ganz klar und so einfach wie möglich. Mir geht es so, dass ich, wenn ich anfangen muss zu suchen, schnell genervt bin und aufgebe.  Am besten gehst Du an Deine Bio ran und änderst sie für die 24 Stunden Deiner Story genau so ab, dass es passt. Danach kannst Du wieder zurück zu Deiner allgemeinen Bio.

Der Ersatz-Link im Erklärvideo: 

 

Zwei Selfie-Varianten, die Du unbedingt kennen solltest

Ohne unser tägliches Selfie kommen wir nicht aus. Mit dem Trick, den ich Dir erkläre, kannst Du das Foto von Dir selbst gezielt in einen Kontext stellen. Mit dem Switch-Effekt lässt sich ein Hintergrund, Dein Gegenüber, Dein Produkt oder Deine Idee ins Selfie einbinden – und kommentieren.

Klingt etwas abstrakt? Aber Du wirst gleich wissen, was ich meine, wenn Du den Effekt siehst. Ich habe ihn zufällig entdeckt und will ihn Dir auf keinen Fall vorenthalten. In der Instagram-App kann man, während man einen Clip aufnimmt, zwischen Front- und Rückkamera hin- und herwechseln. Ich habe ein iPhone 6 und in der normalen Kamera-App habe ich diese Option bei mir nicht entdeckt.

So kannst Du das Switchen für Dich nutzen:

  1. Du positionierst Dich vor einem schönen Hintergrund oder Gegenstand, (Mittagessen, Produkt etc.).
  2. Du machst Dein optimales Selfie-Gesicht.
  3. Du gehst in den Video-Modus in der Instagram-Story. 

    Tipp: Ich bin ein Fan von der “Freihändig”-Kamera. Diese siehst Du wenn, Du weiter nach rechts wischst. Im Gegensatz zur normalen Kamera, musst Du während der Aufnahme den Finger nicht ständig auf dem Record-Button gedrückt halten. Einmal tippen reicht, um die Kamera zu aktivieren. Sehr bequem und besser für die Körperhaltung beim Selfie.

  4. Du aktivierst die Aufnahme.
  5. Jetzt drückst Du immer wieder auf das Kreissymbol (aus zwei Pfeilchen) neben dem Aufnahmebutton - und kannst so switchen: zwischen der Kamera, die Dein Gesicht zeigt und der Frontkamera, die Dein Abendessen, Deinen Schmuck, Deinen Drink, einen tollen Ausblick (was auch immer) zeigt.

Kann wie ein Zaubertrick wirken, wenn man das passende Blinzeln oder Schnipsen drauf hat. Und alles ganz schnell und direkt,  ohne dass Du dafür dein Video nachbearbeiten musst.

 

Ich habe einige Rückmeldungen von meinen Lesern bekommen: Offenbar funktioniert der Trick nicht bei jedem Smartphone. Ich habe ein iPhone 6, da klappt es. 

Wer es lieber sehen, will:

Wann ist Switchen sinnvoll?

So kommentierst Du zum Beispiel mit Deinem Selfie und Deinem Gesichtsausdruck das Objekt oder die Aussicht, die Du zeigst – ohne Schrifteinsatz. Ich habe es zum Beispiel genutzt, am Tag als die Ehe für alle beschlossen wurde. Die Schlagzeile auf dem PC-Bildschirm und mein begeistertes Gesicht. Probier es mal aus. Grundsätzlich gilt aber bei jedem Effekt - setze ihn ein, wenn er inhaltlich sinnvoll ist und nicht bloß um des Effektes willen. Und nutze ihn auch nur dann ein, wenn er zu Dir und Deiner Marke passt. Sonst wirkt es schnell peinlich.

Schreib mir, wenn Du den Effekt genutzt hast. Bringt er Dir was? Wie hast Du ihn benutzt? Oder welche Ideen und Tipps hast Du? Ich bin gespannt.

 

Das Miniatur-Selfie:

 

Und dann gibt es noch eine zweite elegante Variante, ein Selfie von Dir einer Deiner Story unterzubringen. Und zwar als Miniatur! Das ist noch einfacher. Und erstaunlicherweise sehe ich fast NIE in Stories. Kann mir einer erklären warum?

 

So geht es: 

  1. Du lädst einen Clip in die Stories hoch, oder Du zeichnest aktuell etwas auf.
  2. Du gehst in das Emoji-Menü (viereckiges Gesicht).
  3. Dort siehst Du neben den #HASHTAG eine Kamera in einem grauen Kreis.
  4. Klicke sie an und Du kannst ein Selfie machen .
  5. Verschiebe diese Selfe an die passende Stelle im Clip. Ziehe es mit den Fingern kleiner oder größer. Wenn Du direkt darauf tippst, erhält es einen Rahmen.
  6. Fertig ist Dein Story-Segment mit einem Selfie von Dir.

Die Anleitung zum Anschauen:

So kannst Du das Miniatur-Selfie anwenden:

Diese Art von Selfie kannst Du zum Beispiel benutzen, um Deinen Clip zu kommentieren, mit Deinem Gesichtsausdruck. Du freust Dich über eine schöne Landschaft. Oder du zeigst Deine Skepsis zu einer Szenerie, die gerade aufgenommen hast. Du könntest auch ein anderes Gesicht gegen Deines austauschen. Ein Rätsel lässt sich damit ebenfalls aufbauen. Auf jeden Fall ist es nicht das typische langweilige Selfie.

Natürlich kannst Du die Selfie-Kamera auch dazu benutzen, um irgend ein anderes Foto auf Deine Video zu legen. Du musst ja nicht Dich selbst fotografieren. Sehr sehr praktisch in vielen Fällen. Hab diese Option immer im Hinterkopf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der „unterschätzte“ Radiergummi

Viele übersehen ihn einfach oder haben ihn noch nicht gar nicht entdeckt - den Radiergummi. Der vierte Stift von links löscht und kann Dir damit helfen, eine Dramaturgie zu erzeugen. Mit ihm kannst Du etwas verstecken oder langsam enthüllen. Wenn Du oder Dein Business nicht immer actionreiche, spannende Bilder haben, ist der Radiergummi Dein Helfer.

Wie wendest Du ihn an?

  1. Um den Radiergummi anwenden zu können, musst Du zuvor eine Farbfläche erstellt haben. Wie das geht, erklärt Dir der Story Tipp Nummer 1. 
  2. Du wählst das Stiftool aus.
  3. Du wählst den vierten Stift von links (breit und eckig).
  4. Du radierst!

Erklärung zum Anschauen:

Dramaturgie durch Radieren:

Mit dem Radiergummi und etwas Text kannst Du jetzt Deinen Hintergrundclip langsam enthüllen. Zeige in jedem Story-Segment ein kleines Stück mehr. Am besten führst Du Deinen Zuschauer dabei mit Text an, also zum Beispiel: “Neugierig? Dann bitte hier tippen”. So erzeugst Du einen Spiele-Effekt. Auf Deinem Hintergrundclip könnte ein Gedanke zu sehen sein, ein Produkt, eine Mahlzeit. Du kannst auch ein Rätsel bauen, wenn Du nicht alles enthüllst. Lass Deine Community erstmal raten - über eine Directmessage. Baue das Ganze zu einem Gewinnspiel aus.

Nochmal der Hinweis: Nimm, wenn möglich, als Hintergrund einen Clip und kein Foto. Bei #- und Locationsuche bringt Dir das weit höhere Chancen, dabei zu sein. Außerdem hast Du dann die Kontrolle über die Längen der Story-Segmente.

Sicher hast Du noch ganz andere Ideen. Mich würde interessieren, wie Du den Radiergummi einsetzt. Ich freue mich, wenn Du mir schreibst.

 

 

Farbtricks, die Deine Story hervorstechen lassen

Mit ein paar praktischen Farbtricks kannst Du Deine Story sofort sichtbar auf ein höheres Level heben. Das Praktische ist, dass Du dafür nur die Instagram-App brauchst. Sie bietet Dir einige Tools, die du vielleicht noch nicht entdeckt hast oder zu selten einsetzt.

Tipp 1: Farbflächen in Instagram

 

Es gibt Storys, die etwas Text brauchen. Weil Du vielleicht das Setting erklären musst, eine Überleitung basteln willst oder ein Frage stellen möchtest. In manchen Fällen ist es ratsam den Text nicht auf ein Foto oder einen bewegten Hintergrund zu schreiben, weil der Gedanke die absolute Aufmerksamkeit bekommen soll. Nichts soll ablenken. Manchmal hat man aber auch einfach kein passendes Hintergrundbild zur Hand. Dann kannst Du ganz einfach eine Farbhintergrund in Instagram für Zitate, Fragen oder Gedanken erstellen:

 

Kurze Anleitung zum Lesen:

  1. Du bist im Story-Upload-Fenster und wählst das Stifttool aus.
  2. Du wählst den ersten Stift.
  3. Du wählst eine Farbe aus.
  4. Du gehst ins Feld und anstatt jetzt zu zeichnen oder zu schreiben, tippst du etwas länger in das Feld - für circa 3 Sekunden.
  5. Das Display ist nun komplett in der Farbe Deiner Wahl.
  6. Schreibe jetzt in der Farbe Deiner Wahl Deinen Text auf das Farbfeld.

 

Ist Dir meine textliche Anleitung zu kompliziert? Im Video zeige ich Dir auch, wie es geht.

Farbflächen für Instagram-Stories

ZUSATZTIPP: Wenn Du das Gleiche mit dem zweiten Stift machst, der wie ein Textmarker aussieht, dann wird Deine Farbfläche halb durchsichtig. Sieht auch toll aus. So könntest Du zum Beispiel einen noch individuelleren Hintergrund erstellen, der zu Dir und Deiner Marke passt. Denke auch darüber nach, ob Du diesen öfter verwendest - als einheitliches Stilmittel für Wiedererkennbarkeit. 

Tipp 2: Nutze eine riesige Farbpalette

Im Story-Bereich bietet Dir Instagram eine Farbauswahl an. 27 Farbpunkte kannst Du am unteren Bildschirmrand sehen, wenn Du im Farb- oder Texttool bist. (Wenn man Weiß, Wchwarz und allerlei Grautöne großzügig dazurechnet. Du kannst aber viel mehr haben. Sinnvoll ist das, wenn Du zum Beispiel für einen schönen Effekt genau einen Farbton finden willst, der in deinem Foto oder Clip zu sehen ist. Oder fast noch wichtiger: Du hast ein Logo oder Theme und möchtest eine Farbe haben, das diesem am nächsten kommt. Dann bediene Dich in der großen Farbpalette  die Instagram - für viele etwas etwas zu versteckt - anbietet.

Kurze Anleitung zum Lesen: 

  1. Du gehst wieder ins Stifttool.
  2. Du suchst Dir einen Farbpunkt am unteren Bildschirmrand aus.
  3. Jetzt tippst Du etwas länger auf diesen Farbpunkt - drei Sekunden.
  4. Eine Farbfläche mit allen möglichen Farbflächen öffnet sich.
  5. Halte den Finger aufs Display gedrückt und wische zum Farbton Deiner Wahl.
  6. Lasse los und schreibe oder zeichne in Deiner Farbe.

Zu umständlich? Dann schau Dir das Video an. 

 

Viel mehr Farben für Deine Instagram-Stories

ZUSATZTIPPS:
So landest Du in der Location oder #-Suche:
Lege Zitate oder Text immer auf einen Clip. Auch wenn Du zum Beispiel mit einer Farbfläche arbeitest und man gar nichts davon sieht. Nimm einfach irgendein Video. Der Grund: Ein Video hat gute Chancen in die #Hashtag- oder Location-Suche gezogen zu werden. Ein Foto hingegen nicht.

Bestimme das Timing:
Außerdem hast Du dann die volle Kontrolle über das Timing. Willst Du dass Dein Text nur 6 Sekunden steht oder doch volle 15 Sekunden angezeigt wird. Dann lege ihn auf einen entsprechend langen Clip. Bei einem Foto hast Du gar keinen Einfluss auf die Sekunden. Und ein langweiliges Bild, das zu lange steht, kann zum Abbruch führen.