Warum Du gar nicht so viele Follower brauchst…

Wir alle gucken regelmäßig auf diese eine Zahl. Die Followerzahl. Wie viele sind es heute? Hoffentlich mehr… Auf jeden Fall noch nicht genug.  Das ist eine sehr gute Frage. Macht unsere Gier auf immer mehr Follower überhaupt Sinn in Bezug auf unsere Ziele?

Darum ging es in meinem Instagram Live am 15.11.2017. Danke, dass so viele bei dem Thema mitgemacht, mitdiskutiert und Haltung gezeigt haben.

So findest Du Dich in meinem Live zurecht. Hier sind die Timecode zu den einzelnen Themenblöcken:

1:45 Brauche ich wirklich so viele Follower?
2:30 Follower-Account vs. Community-Account
2:33 Der Follower-Account (unsympathisch)
6:30 Der Community-Account (sympathisch)
08:00 Community ist besser für Business
10:30 4 Tipps für eine Community
10:50 Tipp 1: Brich Regeln!
13:26 Tipp 2: Zeig Deine Persönlichkeit in den Insta-Stories!
16:10 Tipp 3: Langweile Dich und die anderen nicht!
18:15 Tipp 4: Kümmere Dich um Deine Leute!
20:40 Wie gehe ich mit Follow-Unfollow um? (App-Tipps)
22:20 Fazit

Wir waren uns ALLE einig, dass wir ganz klar eine Community bevorzugen – und der reinen Followerzahl nicht so viel Wert beimessen wollen. Denn Menschen, die man kennenlernt, mit denen man interagiert und zu denen man eine Beziehung aufbaut, machen Instagram erst interessant und lebendig. Natürlich wollen viele von uns auch ihr Können oder ihre Produkte vermarkten. Auch dafür lohnt es sich absolut auf Community zu setzen und nicht auf eine große Anzahl von Followern. Leute, die dich kennen, werden eher bei Dir kaufen oder buchen – und  zwar mit Überzeugung, weil sie wissen, was sie erwartet. Mir geht es so, dass ich nicht nur das Produkt oder eine Dienstleistung sehe, sondern auch die Person oder die Persönlichkeit dahinter. Wenn ich jemanden vertrauenswürdig finde und er mir schon gezeigt hat, wie er an eine Sache herangeht, dann greife ich mit gutem Gewissen zu. 

Um eine starke Community aufzubauen, musst Du Deine Persönlichkeit zeigen und Deinen eigenen Stil entwickeln. Hier sind vier Tipps, die Dir dabei helfen können.

TIPP 1: BRICH REGELN

Es gibt mittlerweile so viele Instagram-Regeln, die von allen Seiten gepredigt werden. Nur ein paar Beispiele: "Dein Feed muss ganz einheitlich schön sein.", "Deine Posts müssen immer den gleichen Stil haben, nie abweichen.", "Du darfst Dich nur auf Dein Thema konzentrieren." Dazu sage ich ganz klar: Nein! Bei jeder Regel von Experten stelle ich mir die Frage: "Passt das zu mir? Ja oder nein?" Wenn ja, dann nehme ich den Tipp gerne an. Aber wenn nein, dann NICHT! Vielleicht mache ich dann "pro forma" etwas falsch, aber das finde ich bei weitem nicht so schlimm wie Einheitsbrei und Langeweile.

TIPP 2: ZEIGE ALL DEINE FACETTEN IN DER INSTAGRAM STORY

Die Instagram Story ist sicher der persönlichste Platz auf Instagram. Deshalb nutze ihn auch so. Hier kannst Du Inhalte, die dir wichtig sind, transportieren und Deine Themen und Arbeit erklären. Aber eben nicht nur: Nimm Deine Leute auch mit in Deinen Alltag, zeig ihnen, was Dich freut, was Dich beschäftigt und was Du erlebst. Das darf auch wirklich etwas “Businessfremdes” sein. So haben deine Follower die Gelegenheit Dich etwas kennenzulernen. Sie sehen, wie Du so tickst. WICHTIG: Du musst dazu NICHT PRIVATES preisgeben.

TIPP 3: LANGEWEILE DICH UND DIE ANDEREN NICHT

Wenn das Standardprogramm funktioniert, dann bleiben viele dabei. In viele Blogs liest man auch darüber, wie einheitlich und lupenrein dein Feed sein soll. Aber stimmt das denn wirklich? Ist das denn nicht irgendwann langweilig? Ich finde ja und messe dem perfekten Account weniger Wert bei als dem einzelnen Post. Lass Dich auf keinen Fall von irgendwelchen Regeln von Ideen abhalten. Probier Neues aus, riskiere ruhig etwas.
Ich betreue als Journalistin Accounts und wir merken stets, dass Abwechslung gut tut. Dann ist Resonanz oft am höchsten. Die Menschen wollen immer mal wieder was Frisches. Vielleicht kommt es nicht immer gut an, aber es macht deinen Account viel lebendiger.. Nur so lernst Du etwas dazu und kannst Dich weiterentwickeln. Das ist das A und O in Sachen Social Media. Stell Dir immer wieder mal die Frage: Habe ich selber Spaß bei meinen Posts und Stories? Der Spaßfaktor ist wichtig. Das wird man Deinen Inhalten anmerken.

TIPP 4: KÜMMERE DICH

Am ALLERWICHTIGSTEN ist es, dass Du Dich um Deine Follower kümmerst. Das ist genauso wichtig, wie der Content den Du bietest. Das übersehen viele. Zeig Deinen Followern, die Dir Zeit widmen, dass Du Dich für sie interessierst. Antworte auf alle Kommentare und Direktnachrichten. Setze Dich mit Deinen Leuten auseinander. Eine Community bedeutet Gegenseitigkeit. Außerdem kannst Du sehr viel von deinen Followern lernen, wenn Du ihnen zuhörst. Das ist extrem wertvoll. Das ist wirklich Arbeit, das kostet Zeit, jedoch ist es unerlässlich. Mir geht es selbst so, dass ich sehr schnell weg bin, wenn ich merke, dass ich für jemanden nur dazu da bin, um seine Followerzahl steigen zu lassen (Stichwort: Follow- Unfollow). Und wenn ich mir die Mühe mache, bei jemand anderen zu kommentieren, dann erwarte ich auch eine Antwort. Wenn ich keine bekomme, bin ich ehrlich enttäuscht. Deshalb gilt: Behandle Deine Follower so, wie Du selbst gern behandelt werden würdest.

Schreib mir gerne Deine Meinung zu meinen Tipps. Mir ist klar, dass es einige gibt, die das ganz anders sehen und deren Tipps in eine andere Richtung weisen würden. Wenn Du zu denen gehörst, die es ganz anders sehen, dann lass uns diskutieren. Mich interessieren Deine Argumente.

Posted in Story-Technik.

2 Comments

  1. Das freut mich sehr!Vor allem über Rückmeldungen. Und wir haben ja schon darüber gesprochen, dass ich mich auch über Ideenwünsche und Anregungen ehrlich freue!

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