Farbtricks, die Deine Story hervorstechen lassen

Mit ein paar praktischen Farbtricks kannst Du Deine Story sofort sichtbar auf ein höheres Level heben. Das Praktische ist, dass Du dafür nur die Instagram-App brauchst. Sie bietet Dir einige Tools, die du vielleicht noch nicht entdeckt hast oder zu selten einsetzt.

Tipp 1: Farbflächen in Instagram

 

Es gibt Storys, die etwas Text brauchen. Weil Du vielleicht das Setting erklären musst, eine Überleitung basteln willst oder ein Frage stellen möchtest. In manchen Fällen ist es ratsam den Text nicht auf ein Foto oder einen bewegten Hintergrund zu schreiben, weil der Gedanke die absolute Aufmerksamkeit bekommen soll. Nichts soll ablenken. Manchmal hat man aber auch einfach kein passendes Hintergrundbild zur Hand. Dann kannst Du ganz einfach eine Farbhintergrund in Instagram für Zitate, Fragen oder Gedanken erstellen:

 

Kurze Anleitung zum Lesen:

  1. Du bist im Story-Upload-Fenster und wählst das Stifttool aus.
  2. Du wählst den ersten Stift.
  3. Du wählst eine Farbe aus.
  4. Du gehst ins Feld und anstatt jetzt zu zeichnen oder zu schreiben, tippst du etwas länger in das Feld - für circa 3 Sekunden.
  5. Das Display ist nun komplett in der Farbe Deiner Wahl.
  6. Schreibe jetzt in der Farbe Deiner Wahl Deinen Text auf das Farbfeld.

 

Ist Dir meine textliche Anleitung zu kompliziert? Im Video zeige ich Dir auch, wie es geht.

Farbflächen für Instagram-Stories

ZUSATZTIPP: Wenn Du das Gleiche mit dem zweiten Stift machst, der wie ein Textmarker aussieht, dann wird Deine Farbfläche halb durchsichtig. Sieht auch toll aus. So könntest Du zum Beispiel einen noch individuelleren Hintergrund erstellen, der zu Dir und Deiner Marke passt. Denke auch darüber nach, ob Du diesen öfter verwendest - als einheitliches Stilmittel für Wiedererkennbarkeit. 

Tipp 2: Nutze eine riesige Farbpalette

Im Story-Bereich bietet Dir Instagram eine Farbauswahl an. 27 Farbpunkte kannst Du am unteren Bildschirmrand sehen, wenn Du im Farb- oder Texttool bist. (Wenn man Weiß, Wchwarz und allerlei Grautöne großzügig dazurechnet. Du kannst aber viel mehr haben. Sinnvoll ist das, wenn Du zum Beispiel für einen schönen Effekt genau einen Farbton finden willst, der in deinem Foto oder Clip zu sehen ist. Oder fast noch wichtiger: Du hast ein Logo oder Theme und möchtest eine Farbe haben, das diesem am nächsten kommt. Dann bediene Dich in der großen Farbpalette  die Instagram - für viele etwas etwas zu versteckt - anbietet.

Kurze Anleitung zum Lesen: 

  1. Du gehst wieder ins Stifttool.
  2. Du suchst Dir einen Farbpunkt am unteren Bildschirmrand aus.
  3. Jetzt tippst Du etwas länger auf diesen Farbpunkt - drei Sekunden.
  4. Eine Farbfläche mit allen möglichen Farbflächen öffnet sich.
  5. Halte den Finger aufs Display gedrückt und wische zum Farbton Deiner Wahl.
  6. Lasse los und schreibe oder zeichne in Deiner Farbe.

Zu umständlich? Dann schau Dir das Video an. 

 

Viel mehr Farben für Deine Instagram-Stories

ZUSATZTIPPS:
So landest Du in der Location oder #-Suche:
Lege Zitate oder Text immer auf einen Clip. Auch wenn Du zum Beispiel mit einer Farbfläche arbeitest und man gar nichts davon sieht. Nimm einfach irgendein Video. Der Grund: Ein Video hat gute Chancen in die #Hashtag- oder Location-Suche gezogen zu werden. Ein Foto hingegen nicht.

Bestimme das Timing:
Außerdem hast Du dann die volle Kontrolle über das Timing. Willst Du dass Dein Text nur 6 Sekunden steht oder doch volle 15 Sekunden angezeigt wird. Dann lege ihn auf einen entsprechend langen Clip. Bei einem Foto hast Du gar keinen Einfluss auf die Sekunden. Und ein langweiliges Bild, das zu lange steht, kann zum Abbruch führen.

Das Basis-Story-Rezept

Das Wort Story bedeutet übersetzt Geschichte. Somit sollte eine Story etwas erzählen. Wenn Du das berücksichtigst, wirst Du Dich von vielen anderen Story-Machern deutlich abheben.

 

Schluss mit Drinks

Mach mal eine Story-Suche zu Deiner Stadt. Ich suche zum Beispiel nach der Location München. Ich klicke auf den München-Kringel und sehe: Burger, Drink, Kaffee, Blume - die Chancen stehen gut, dass Dir auch diese Bilder nacheinander gezeigt werden - wo Du auch wohnst. Auf Dauer etwas langweilig. Viele laden einfach ein Bild oder ein Video in die Story hoch, eines das sie auch als Post für den Feed verwenden könnten. Mach Du es bitte anders und falle positiv aus.

 

Story = Bild + Idee

Die Schwelle zur einer Story ist niedrig. Es ist, wie gesagt, total banal, wird aber oft dennoch missachtet. Füge deinem Bild einen Gedanken hinzu. Und schon hast Du eine echte Story. Instagram und Facebook stellen Dir direkt in der App unzählige Mittel zur Verfügung. Mit diesen kannst Du einen Drink - zu DEINEM Drink machen. Die Story lebt von der Person, bzw. der Marke, die sie erzählt. Also nochmal: Bitte erzähle. Hier zwei einfache Beispiel. Erst das  "nackte" Bild, und dann die Story. 

 

Echte Storys zahlen sich aus

Du wirst dafür belohnt werden. Ich persönlich habe mir genau gemerkt, welche Story-Kringel unterhaltsam sind und welche nicht. Je nachdem, klicke ich manche gar nicht mehr an - zu langweilig. Den Vorteil, oben in der Story-Leiste aufzutauchen, kann man verspielen. Oder man kann ihn nutzen: Wenn Du unterhältst, freuen sich Deine Abonnenten, wenn Dein Kringel auftaucht. Und wenn Du gefunden und entdeckt werden willst, zum Beispiel über die Location-Suche, dann solltest Du etwas außerhalb der Reihe anbieten, um die Aufmerksamkeit auf Dich ziehen.

Mach Deine erste Story

Mach Dir nochmal bewusst, dass eine Story etwas erzählen soll. Ich weiß, ich wiederhole es nocheinmal, aber es ist DIE Basis. Schau Dir ab jetzt kritisch die Stories an, die Dir auf Instagram begegnen. Stell Dir die Frage, wer Dir etwas erzählt oder wer Dich unterhält. Und dann überlege auch, ob Deine Stories, die Du präsentiert hast, wirklich Stories waren. Oder waren es doch nur Bilder, die Du hochgeladen hast? Wenn ja, dann mach jetzt gleich Dein erste Story.

Schnelles Story-Rezept:

Viele Wege führen zu einer Story. Der Story-Werkzeugkasten soll Dir helfen zu erzählen, immer wieder anders. Aber um ihn zu benutzen, merk Dir folgendes Basisrezept:

Zutaten:

  • mindestens ein Bild oder Video
  • wahlweise Text
  • Emoijs
  • Effekte

Zubereitung:
Schau Dir Deinen Clip an. Frage Dich: Was fällt Dir ein? Was würdest Du einem Bekannten dazu sagen? Nimm den Gedanken und das Stilmittel Deiner Wahl für Deine Aussage.

Und serviere Deine Story.

6 Gründe, warum Du ab heute Stories nutzen solltest

Achtung: Jetzt kommt ein sehr leidenschaftliches Plädoyer für Stories, und warum Du noch heute noch Deine eigene erste Story teilen solltest – wenn Du es noch nicht machst.

Du bist ganz oben

Wer eine Story hochlädt, dessen Profil wird seinen Abonnenten in einem "Story"-Kringel" (verzeih mir meine Wortneuschöpfung) in der Story- und Live-Zeile in der App angezeigt. Ganz oben, da wo der Blick sofort hinfällt. Und Dein Story-Kringel bleibt dort - für 24 Stunden. Jetzt denke mal an den Feed, sowohl bei Facebook als auch bei Instagram. Wenn Du Deine Apps öffnest, wie lange guckst Du auf die Bilder oder die Videos, die dort runterlaufen. Drei Sekunden? Dann liegst Du gut im Durchschnitt. Wenn Du etwas in den Feed gibst, tauchst Du bei Deinen Abonnenten auf. Aber nur kurz. Nach ein paar Sekunden wirst Du schon verdrängt. Mit einer Story bleibst Du ganz oben, für maximal 24 Stunden.

Die Bühne für Dich allein

Wenn einer Deiner Abonnenten auf Deinen Story-Kringel klickt, wird ihm diese auf dem KOMPLETTEN Display seines Smartphones gezeigt.

Basiswissen: Stories kann man fast nur in der mobilen App von Facebook und Instagram sehen. Desktopnutzer haben dieses Angebot nicht. Sie sehen keine Story-Kringel. Allerdings ist der Anteil der mobilen Nutzung immens. Facebook weist die Zahlen zur Desktopnutzung mittlerweile gar nicht mehr aus.

Bei einer Story ist Dir die volle Aufmerksamkeit somit automatisch sicher. Keine Ablenkung durch andere Inhalte. Ein großer Vorteil gegenüber dem Feed: Postest Du dort ein Bild oder einen Clip, dann konkurrierst Du mit den Inhalten, die dem Nutzer davor oder danach ausgespielt werden. Ist deren Bild spannender, verschwindet Dein Post ganz schnell aus dem Blickfeld – und vom Bildschirm.

Du gewinnst Zeit

Mit einer Story hast Du auch bei der Zeit alle Möglichkeiten.

Basiswissen: Eine Story besteht aus mehreren Segmenten. Das können Videos sein oder Fotos, die nacheinander abgespielt werden. Ein Clip darf maximal 15 Sekunden lang sein.Machen wir ein kurz eine Bespielrechnung. Deine Story besteht aus vier Segmenten:

  • Video: 9  Sekunden
  • Video: 8 Sekunden
  • Bild 7: Sekunden
  • Video 6: Sekunden

Insgesamt dauert Deine Story 30 Sekunden. Wir haben ja gerade besprochen, dass Du mit einer Story, den vollen Bildschirm für Dich bekommst. Der Einstieg ist gesichert. Wenn Du jetzt noch gut erzählst und die Spannung hältst, hast Du große Chancen, dass sich jemand volle 30 Sekunden mit Dir auseinandersetzt. 30 Sekunden Aufmerksamkeit. In Social-Media-Zeitmaßstäben kann man das vielleicht mit einem Blockbuster in Überlänge á la Titanic zu vergleichen. Denn: Meist werden nur weniger als 10 Sekunden von Videos angesehen, die im Stream bei Facebook oder Instagram gepostet werden. Die meisten User brechen nach 3 Sekunden ab, bis zum Ende guckt kaum einer. Hart, aber Alltag. Mit der Story kannst Du erreichen, dass Deine Abonnenten ein vielfaches länger über Dich, Deine Marke, Dein Ideen nachdenken.

 

Der Hauch von Exklusivität

Basiswissen: Eine Story bleibt nur 24 Stunden sichtbar. Danach ist sie unwiederbringlich gelöscht.

Wenn Du jetzt denkst, dass das ein Nachteil ist, weil Du ja Content produzierst, der dann “verloren” ist. Dann sage ich Dir: Falsch! Der Effekt ist meist: Deine Abonnenten schauen sich Deine Story lieber gleich an, sonst könnte sie weg sein. Posts und Clips im Stream sind zwar dauerhaft verfügbar - aber ab 36 Stunden sind sie quasi verschwunden - aus dem Blickfeld. Weil zu viel auf uns einströmt. “Jetzt oder nie” ist ein Vorteil der Stories – vor allem, wenn Du schon gezeigt, dass das Dein Content lohnenswert ist. 

Du bist (noch) keiner von vielen

Noch erzählen in Deutschland vor allem Privatpersonen ihre Stories. Viele kleine Unternehmen zögern noch und setzen auf den Stream, den sie kennen. Wenn Du jetzt einsteigst, hast Du noch viel weniger Konkurrenz und kannst in Deiner Zielgruppe punkten. Gerade diejenigen, die lokales Publikum ansprechen wollen, wie zum Beispiel Cafés, Fitnessstudios oder Boutiquen etc. können mit der Location-Suche, die die Story bei Instagram seit Ende Mai 2017 bietet. Den Leuten in ihrem Umfeld zeigen, dass es sie gibt und was sie zu bieten haben.

Du hast tausend Stories

Habe ich Dich jetzt überzeugt?  Wenn Du jetzt denkst: "Ich will Stories, aber ich habe doch keine!" Dann sage ich Dir: "Falsch. Absolut falsch!" Vielleicht sieht Du sie selbst noch nicht. Doch das ändert sich - mit dem Werkzeugkasten für Stories.

 

Übrigens in meinem Blog gehe ich vor allem auf Instagram- und Facebook-Stories ein. Derzeit ist es - so meine Meinung- am sinnvollsten und lohnendsten sich auf diesen Plattformen mit Stories zu positionieren. Stories sind Facebooks "geklaute Variante" der Snaps von Snapchat. Das grundsätzliche Prinzip ist daher ähnlich. Bei den Details gibt es viele Unterschiede. Wer sich für Snapchat interessiert, wird in meinem Blog nur wenige nützliche Infos finden.