Warum Du gar nicht so viele Follower brauchst…

Wir alle gucken regelmäßig auf diese eine Zahl. Die Followerzahl. Wie viele sind es heute? Hoffentlich mehr… Auf jeden Fall noch nicht genug.  Das ist eine sehr gute Frage. Macht unsere Gier auf immer mehr Follower überhaupt Sinn in Bezug auf unsere Ziele?

Darum ging es in meinem Instagram Live am 15.11.2017. Danke, dass so viele bei dem Thema mitgemacht, mitdiskutiert und Haltung gezeigt haben.

So findest Du Dich in meinem Live zurecht. Hier sind die Timecode zu den einzelnen Themenblöcken:

1:45 Brauche ich wirklich so viele Follower?
2:30 Follower-Account vs. Community-Account
2:33 Der Follower-Account (unsympathisch)
6:30 Der Community-Account (sympathisch)
08:00 Community ist besser für Business
10:30 4 Tipps für eine Community
10:50 Tipp 1: Brich Regeln!
13:26 Tipp 2: Zeig Deine Persönlichkeit in den Insta-Stories!
16:10 Tipp 3: Langweile Dich und die anderen nicht!
18:15 Tipp 4: Kümmere Dich um Deine Leute!
20:40 Wie gehe ich mit Follow-Unfollow um? (App-Tipps)
22:20 Fazit

Wir waren uns ALLE einig, dass wir ganz klar eine Community bevorzugen – und der reinen Followerzahl nicht so viel Wert beimessen wollen. Denn Menschen, die man kennenlernt, mit denen man interagiert und zu denen man eine Beziehung aufbaut, machen Instagram erst interessant und lebendig. Natürlich wollen viele von uns auch ihr Können oder ihre Produkte vermarkten. Auch dafür lohnt es sich absolut auf Community zu setzen und nicht auf eine große Anzahl von Followern. Leute, die dich kennen, werden eher bei Dir kaufen oder buchen – und  zwar mit Überzeugung, weil sie wissen, was sie erwartet. Mir geht es so, dass ich nicht nur das Produkt oder eine Dienstleistung sehe, sondern auch die Person oder die Persönlichkeit dahinter. Wenn ich jemanden vertrauenswürdig finde und er mir schon gezeigt hat, wie er an eine Sache herangeht, dann greife ich mit gutem Gewissen zu. 

Um eine starke Community aufzubauen, musst Du Deine Persönlichkeit zeigen und Deinen eigenen Stil entwickeln. Hier sind vier Tipps, die Dir dabei helfen können.

TIPP 1: BRICH REGELN

Es gibt mittlerweile so viele Instagram-Regeln, die von allen Seiten gepredigt werden. Nur ein paar Beispiele: "Dein Feed muss ganz einheitlich schön sein.", "Deine Posts müssen immer den gleichen Stil haben, nie abweichen.", "Du darfst Dich nur auf Dein Thema konzentrieren." Dazu sage ich ganz klar: Nein! Bei jeder Regel von Experten stelle ich mir die Frage: "Passt das zu mir? Ja oder nein?" Wenn ja, dann nehme ich den Tipp gerne an. Aber wenn nein, dann NICHT! Vielleicht mache ich dann "pro forma" etwas falsch, aber das finde ich bei weitem nicht so schlimm wie Einheitsbrei und Langeweile.

TIPP 2: ZEIGE ALL DEINE FACETTEN IN DER INSTAGRAM STORY

Die Instagram Story ist sicher der persönlichste Platz auf Instagram. Deshalb nutze ihn auch so. Hier kannst Du Inhalte, die dir wichtig sind, transportieren und Deine Themen und Arbeit erklären. Aber eben nicht nur: Nimm Deine Leute auch mit in Deinen Alltag, zeig ihnen, was Dich freut, was Dich beschäftigt und was Du erlebst. Das darf auch wirklich etwas “Businessfremdes” sein. So haben deine Follower die Gelegenheit Dich etwas kennenzulernen. Sie sehen, wie Du so tickst. WICHTIG: Du musst dazu NICHT PRIVATES preisgeben.

TIPP 3: LANGEWEILE DICH UND DIE ANDEREN NICHT

Wenn das Standardprogramm funktioniert, dann bleiben viele dabei. In viele Blogs liest man auch darüber, wie einheitlich und lupenrein dein Feed sein soll. Aber stimmt das denn wirklich? Ist das denn nicht irgendwann langweilig? Ich finde ja und messe dem perfekten Account weniger Wert bei als dem einzelnen Post. Lass Dich auf keinen Fall von irgendwelchen Regeln von Ideen abhalten. Probier Neues aus, riskiere ruhig etwas.
Ich betreue als Journalistin Accounts und wir merken stets, dass Abwechslung gut tut. Dann ist Resonanz oft am höchsten. Die Menschen wollen immer mal wieder was Frisches. Vielleicht kommt es nicht immer gut an, aber es macht deinen Account viel lebendiger.. Nur so lernst Du etwas dazu und kannst Dich weiterentwickeln. Das ist das A und O in Sachen Social Media. Stell Dir immer wieder mal die Frage: Habe ich selber Spaß bei meinen Posts und Stories? Der Spaßfaktor ist wichtig. Das wird man Deinen Inhalten anmerken.

TIPP 4: KÜMMERE DICH

Am ALLERWICHTIGSTEN ist es, dass Du Dich um Deine Follower kümmerst. Das ist genauso wichtig, wie der Content den Du bietest. Das übersehen viele. Zeig Deinen Followern, die Dir Zeit widmen, dass Du Dich für sie interessierst. Antworte auf alle Kommentare und Direktnachrichten. Setze Dich mit Deinen Leuten auseinander. Eine Community bedeutet Gegenseitigkeit. Außerdem kannst Du sehr viel von deinen Followern lernen, wenn Du ihnen zuhörst. Das ist extrem wertvoll. Das ist wirklich Arbeit, das kostet Zeit, jedoch ist es unerlässlich. Mir geht es selbst so, dass ich sehr schnell weg bin, wenn ich merke, dass ich für jemanden nur dazu da bin, um seine Followerzahl steigen zu lassen (Stichwort: Follow- Unfollow). Und wenn ich mir die Mühe mache, bei jemand anderen zu kommentieren, dann erwarte ich auch eine Antwort. Wenn ich keine bekomme, bin ich ehrlich enttäuscht. Deshalb gilt: Behandle Deine Follower so, wie Du selbst gern behandelt werden würdest.

Schreib mir gerne Deine Meinung zu meinen Tipps. Mir ist klar, dass es einige gibt, die das ganz anders sehen und deren Tipps in eine andere Richtung weisen würden. Wenn Du zu denen gehörst, die es ganz anders sehen, dann lass uns diskutieren. Mich interessieren Deine Argumente.

Lust auf #-Reisen mit Insta? So geht es!

In diesem Blogartikel gebe ich Dir einen Leitfaden an die Hand, wie Du Instagram als Reiseführer nutzen kannst. Mit der Hashtag- und Locationsuche und natürlich den Instagram-Stories entdeckst Du Dein Reiseziel auf eine andere und spannendere Art.

Surfen im Ausland - kostenlos!

Klar, es gibt x Reiseführer, Blogs, Magazine und so weiter. Aber wer Instagram nutzt, kann sich sicher sein, dass er aktuellere, ehrlichere und andere Infos über sein Reiseziel bekommt. Seit Mitte 2017 stehen der Instagram-Methode auch keine horrenden Roaming-Gebühren mehr im Weg. Die sind innerhalb der EU weggefallen und wir können unser Smartphone genauso nutzen wie in Deutschland auch.

Ich zeige Dir in diesem Artikel, wie Du Instagram als Reiseführer nutzt. In Rom habe ich es ausprobiert und es hat super funktioniert. Ab jetzt nur noch #-Insta-Reisen. Auch Lust bekommen? Dann schau Dir folgende 7 Punkte an. Zugegeben ist das ein langer Blogartikel, aber Du kannst Dir ja einzelne Ideen meines #Insta-Reise-Leitfadens herauspicken.

Die 7 #-Insta-Reise-Tipps

#Insta-Reise-Tipp 1
Überblick verschaffen mit offiziellen Accounts

Ein guter Einstieg ist es, sich zunächst einmal die “großen” Accounts der Stadt (bzw. Urlaubsort, Land, Insel…) herauszusuchen.

ToDo: Du gibst einfach den Namen ein und suchst nach ACCOUNTS (nicht Location). In der Ergebnisliste pickst Du Dir jetzt die verifizierten Accounts mit blauem Häkchen heraus - oder die sehr großen Accounts.
Keywords für Suchen:
city of, official, igers, blog (natürlich in der jeweiligen Sprache) PLUS Ort

Oft sind das die offiziellen Accounts der Städte, der Touristeninformationen oder von etablierten und bekannten Stadt-Bloggern.

Was bringt's?

Zum einen findest Du bei ihnen die typischen, wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Orte, den Touri-Standard halt. Wenn Du Dich hier etwas durchscrollst, hast Du einen guten Überblick. In Rom ist das natürlich: Petersdom, Kolosseum, Trevi-Brunnen… Schau Dir an, welche der Sehenswürdigkeiten Dich am meisten ansprechen.
Zum anderen findest Du aber auch aktuelle Informationen. Scanne die neuen Posts genauer: Gibt es Einschränkungen, Bauarbeiten oder Restriktionen? Was wird gerade besonders hervorgehoben? Gibt es Special-Events oder Angebote? Das alles kann hier zu finden sein.
Und wichtig für die weitere Reise: Bei diesen Accounts finden wir typische und hilfreiche Hashtags für die Region. Diese gerne gleich mal anklicken und anschauen, aber auch für später merken.

Ein Zusatztipp: Es gibt fast in jeder Stadt die kostenlose Free Walking Tour. Ich habe sie bisher in Belgrad, Moskau, Rom und in München (meine Heimatstadt!) ausprobiert. War jedes Mal richtig klasse, sogar in München habe ich noch etwas lernen können.

#Insta-Reise-Tipp 2
Die Viertel-Suche

Jetzt verfeinern wir unsere Suche, indem wir den Radius verkleinern und uns auf das Viertel oder die Stadtteile konzentrieren. Weißt Du schon, wo Du wohnen wirst? Dann suche nach dem Namen dieses Viertels. In Rom war ich in zum Beispiel in Trastevere. Oder finde heraus, welche Viertel, Dir gefallen könnten.

ToDo:
Suche nach #Viertel und achte auf die Vorschläge, die Dir Instagram bei diesem Hashtag macht.
Du kannst auch schauen, ob es Accounts gibt, die sich dem Stadtteil widmen, in dem Du nicht nach Hashtags sondern nach Personen suchst. In Metropolen ist das durchaus möglich.

Was bringt's?

Der Vorteil ist zum einen, dass die Ergebnismenge nicht mehr so überwältigend ist und zum anderen, dass der Viertelname eher von Locals genutzt wird. Sie posten Bilder aus ihrem Viertel – von Plätzen, die sie gerne mögen. Und von Restaurants, Cafés, Bäckereien oder Boutiquen, zu denen sie wirklich gehen.
Kleines Beispiel für München: Wer nach #München sucht, wird sicher sehr oft das Hofbräuhaus angezeigt bekommen. Da geht aber ein Münchner nur ganz selten hin. Die Suche nach #Glockenbach (Münchner In-Viertel) zeigt mir ganz oft das Lokal Cotidiano. Da speisen also die Münchner. Mit dieser Methode kommst Du von den Touri-Orten weg und kannst ECHTE beliebte Hotspots finden.

ToDo:
BAU DIR EINEN SPAZIERGANG aus deinen Lieblingsposts!

Ich habe mir via #trastevere zum Beispiel einen Spaziergang in Rom zusammengestellt. Das war die Kirche Santa Maria, ein Platz mit Markt (Campo Dei Fiori) einen abgefahrenen Metzger (La Prosciutteria Trastevere) und eine Graffiti-Treppe. Diese bin ich dann nacheinander abgelaufen. Es macht so Spaß zu entdecken, was hinter den Bildern steckt.

#Insta-Reise-Tipp 3
Die Sprach-Suche

Denk daran, dass es einen großen Unterschied macht, in welcher Sprache Du nach Hashtags suchst: Rom, Roma, Rome. Die Ergebnisse werden sich unterscheiden. Und Du kannst das für Dich nutzen.

ToDo:
Suche nach #Rom oder #Roma oder #Rome.

Was bringt's?

Wenn ich nach #Rom suche, dann erhalte ich Bilder, Tipps und Orte von deutschen Reisenden. Das musst Du Dir klarmachen. Vielleicht setzt Du gerne auf Tipps von anderen Deutschen? Oder Du möchtest genau das nicht? #Rome, die englische Variante, sammelt alles - aus aller Herren Länder. Hier wirst Du die meisten Suchergebnisse haben. Das kann auch anstrengend sein. Bei #Roma ist die Chance höher, dass die Infos von Italienern oder Römern stammen.

Beispiel:

Bei meinem Rom-Trip fand ich es ganz spannend ein bisschen zu schauen, wie die Touristen aus verschiedenen Ländern auf Rom blicken. Jeder hat ja seine “kulturelle” Brille. Wir Deutschen sehen vor allem das Kolosseum und Kaffee - und posten dann Bilder davon.  Ich hab mir auch den Spaß gemacht nach #рим zu suchen. Rim - so heißt Rom auf russisch. Auffällig: viele Fotos von alten Münzen und Ausgrabungsstätten. Jede Nation hat so ihre Vorlieben.

#Insta-Reise-Tipp 4
Geheimtipps mit lokalen Hashtags

Bei Tipp 1  haben wir uns ja nach großen Accounts umgesehen. Neben den offiziellen Accounts der Stadt sind das oft Blogger, die ihre Stadt zur Leidenschaft erklärt haben. Nicht selten sind diese so groß, dass sie auch schon das blaue Häkchen für Verifizierung haben. Dort gibt es oft die schöneren Tipps. UND: Dort kannst Du Dir auch die lokalen Hashtags suchen. Die unterscheiden sich von Stadt zu Stadt.

TO DO:
Nach Accounts suchen, die den Namen deines Reiseziels beinhalten und groß oder verifiziert sind. Oft enthält der Name auch eine Variante von “blog”. Nimm Dir die Hashtags, die sie benutzen und lass Dich inspirieren!

Was bringt's?

So entdeckst Du die Lieblingsorte der Locals Ein toller Buchladen zum Beispiel, ein Restaurant oder ein Park, der in Reiseführern keine Beachtung findet, kann so zu Deiner persönlichen Sehenswürdigkeit werden.

In Rom zum Beispiel waren das #vivoroma #vlogoroma #noidiroma…. Hier bin ich dann wieder bei den Bildern und Infos gelandet, die die Römer wertvoll fanden und gepostet haben.

#Insta-Reise-Tipp 5
Deine Interessen-Suche

Es liegt ja auf der Hand, dass Du speziell nach Deinen Interessen suchen kannst. Das geht über Hashtag-Kombination aus Ort und Deinem Interesse. Etwas rumprobieren muss man schon, um passende Hashtags zu finden. Es ist, je nach Sprache etwas leichter oder schwieriger. Aber #foodporn #foodlover #running… viele Kennworte sind universal und auf englisch.

Noch besser finde ich es daher fast, sich einfach auf seine Augen zu verlassen.

ToDo:
#Ort bzw. #Viertel eingeben und einfach gucken: Bücher, Kleidung, Graffiti, Essen, Kaffee, Bäckereien … alles da im Überfluss. Jetzt einfach die Bilder nach Interessen scannen, die Posts merken (mit der Merkfunktion) und die besten ansteuern.

Was bringt's?

Du entdeckst Ungeahntes oder Highlights für Deinen Interessenbereich. So habe ich zum Beispiel in Rom das schwarze Croissant entdeckt. Einfach so wäre ich nie darauf gekommen! In Sachen Laufen war es ähnlich. Ich habe mir die Laufbilder angeguckt, und die schönsten waren am Tiber. So hatte ich ziemlich schnell Start- und Zielpunkt für meine Laufstrecke.

#Insta-Reise-Tipp 6
Insta-Stories für Restaurant, Parties und Events

Stories sind zwar auch im Vorfeld nett, aber am besten nutzt Du diese, wenn Du schon an Deinem Reiseort bist. Denn in den Stories siehst Du eins zu eins, was gerade geboten ist.

ToDo: Location-Story Deiner Stadt oder Deines Viertels aufrufen! Dazu suchst Du nach Location! Und nicht nach Hashtag. Über den Bildern wird Dir dann die Location-Story des Ortes angezeigt.

Was bringt's?

“Wie ist die Stimmung gerade in dem Club? Welche Musik spielen die da? Welche Leute hängen da rum? Wie sieht das Essen aus, das gerade im Restaurant XY serviert wird? Ist da gerade ein Konzert um die Ecke?”
All diese Fragen werden dir von den Insta-Stories beantwortet, und zwar viel ehrlicher als auf Webseiten, in Reiseführern oder Magazinen. Denn Du siehst ungeschönte Aufnahmen von vor Ort. Mit diesen Infos aus den Instagram-Stories kannst Du Dich besser für eine oder auch gegen eine Sache entscheiden. Schau Dir ne Party an, bevor Du hingehst.
Bei mir in Rom war auf der Via della Scala wenige Hundert Meter von meiner AirBNB Wohnung entfernt ein kostenloses Konzert vor einem Restaurant, und zwar von einer kleinen lokalen Band. In der Insta-Story von Trastevere habe ich gesehen, dass eine Menge Leute draußen stehen und zuhören. Da bin ich dann gleich mal hingelaufen.

Was bringt's?

“Wie ist die Stimmung gerade in dem Club? Welche Musik spielen die da? Welche Leute hängen da rum? Wie sieht das Essen aus, das gerade im Restaurant XY serviert wird? Ist da gerade ein Konzert um die Ecke?”
All diese Fragen werden dir von den Insta-Stories beantwortet, und zwar viel ehrlicher als auf Webseiten, in Reiseführern oder Magazinen. Denn Du siehst ungeschönte Aufnahmen von vor Ort. Mit diesen Infos aus den Instagram-Stories kannst Du Dich besser für eine oder auch gegen eine Sache entscheiden. Schau Dir ne Party an, bevor Du hingehst.
Bei mir in Rom war auf der Via della Scala wenige Hundert Meter von meiner AirBNB Wohnung entfernt ein kostenloses Konzert vor einem Restaurant, und zwar von einer kleinen lokalen Band. In der Insta-Story von Trastevere habe ich gesehen, dass eine Menge Leute draußen stehen und zuhören. Da bin ich dann gleich mal hingelaufen.

#Insta-Reise-Tipp 7
Frag einfach!

Hast Du ein tolles Bild gefunden und Dir fehlen die Informationen? Manchmal ist der Standort nicht exakt angegeben oder der Name des Restaurants oder Shops fehlt. Das ist gar kein Problem, denn ihr habt sicher festgestellt, wie hilfsbereit die Instagram-Community grundsätzlich ist. Wenn Dir eine Info fehlt, dann poste Deine Frage entweder in den Kommentaren oder schreib eine Direktnachricht. Die meisten Leute freuen sich, wenn sich jemand für ihr Bild begeistert und antworten sofort. Außerdem kann ja wirklich jeder auf Insta Englisch.

TODO:
Frag nach der fehlenden Info, in den Kommentaren oder per DM. Keine Scheu!

Was bringt's?

Du kommst schnell an die Info. So war es zum Beispiel bei meinem schwarzen Croissant in Rom. Der Name der Bäckerei hatte gefehlt und auch die Hausnummer auf der ziemlich langen Straße. Als ich gefragt habe, hatte ich die Antwort innerhalb von zwei Stunden.

Fazit:

Anfangs hat man ein etwas komisches Gefühl, wenn man den obligatorischen Reiseführern wirklich nicht dabei hat.

 

ABER:

  • Im EU-Ausland gibt es KEINE Roaminggebühren mehr

  • Karte, Instagram und Google sind IMMER verfügbar

Und wenn man sich darauf einlässt, macht es Riesenspaß.

Folgende Vorteile finde ich besonders wichtig.

  • Gamification-Feeling, weil man selber nach der Info jagt

  • Man kann seine Interessen gezielter verfolgen

  • andere Informationen man kommt weg von den typischen Touri-Hotspots

  • aktuellere Informationen in Posts und Stories

  • ungeschönte Informationen: vor allem in den Insta Stories

SERVICE FÜR DICH:

Hol Dir den #-Insta-Reise-Guide ToGo.

 

Willst Du den Leitfaden-ToGo als Screenshot ? Denn so hast Du ihn in Deinen Fotos immer parat, wenn Du gerade unterwegs bist. Dann folge mir auf Instagram @madame_story und schreib mir eine Direct-Message. Ich schicke Dir dann das Foto.

3 Ideen, eine Story anzufangen

Der Anfang Deiner Story, der erste Clip, ist "kriegsentscheidend". Genau hier treffen die meisten Zuschauer, die Entscheidung, ob sie dran bleiben oder nicht. Ich zeige Dir in diesem Blogartikel drei Ideen, wie Du den ersten Teil Deiner Story gestalten kannst. Mit diesen drei Ansätzen erhöhst Du die Chance, dass Deine Zuschauer weiter gucken.

Der erste Clip Deiner Story zählt. Hier kannst Du neugierig machen oder es Dir versauen. Über den Anfang Deiner Story solltest Du Dir etwas länger Gedanken machen und Dir doppelt so viel Mühe geben, sonst riskierst Du, dass Deine Zuschauer Highlights oder Höhepunkte, die später in Deiner Story kommen gar nicht mehr sehen, weil sie schon längst abgebrochen haben. Aus meinen Kursen weiß ich, dass es hier oft Probleme gibt. Vielen neigen dazu, das Beste in ihrer Story irgendwo weiter hinten zu zeigen. Sie bedenken nicht, wie gnadenlos Zuschauer sein können. Ein fataler Fehler. Dabei müssen wir nur an uns selbst denken. Mach Dir bitte bewusst, wie Du selbst Stories guckst. Wenn Dich etwas langweilt oder Du nicht weißt, was das Ganze soll, dann brichst Du doch auch ab, oder? Weil wir alle so wenig Zeit haben, denken wir nicht: “Ach, vielleicht kommt da ja noch etwas Tolles, da bleibe ich jetzt mal aufmerksam dabei!” Nein, so sind wir Zuschauer nicht!!! Deshalb musst Du von Anfang an klar machen, was bei Dir zu "holen" sein wird.

Story-Anfangsidee 1: Ein guter Titel

Mein Tipp Nummer 1 ist  einfach aber wirkungsvoll: Erkläre Deinen Zuschauern, was auf sie zukommen wird. Das machst Du ganz einfach, in dem Du Deiner Story einen Titel gibst - im ersten Clip. Ein Film hat ja auch einen Titel. Eine Story ist quasi ein Minifilm.

Eine klare Ansage dankt man Dir

Menschen können sich besser auf etwas einlassen, wenn sie wissen auf was! Gerade in der “Social-Media-Situation”, in der wir alle wenig Geduld und keine große Aufmerksamkeits-Spanne haben. Zuschauer sind dankbar für Orientierung. Wenn man nicht versteht, was das soll, klickt man weg. Eine klare Ansage ist die halbe Miete. Jetzt liegt es an Dir, ob Du noch einen drauf legst und aus halb ganz machst: Überleg Dir einen aussagekräftigen Titel, der zusätzlich auch noch Lust macht, einen der spannend ist. Sei an dieser Stelle kreativ und gib Dir Mühe (wie gesagt “kriegsentscheidend”). 
Ein paar Beispiele: “Die schnellste Morgenroutine”, "Wie Brezen mein Leben verändern", ", "Absolute NoGos", "Diese Story ist nichts für Männer" …  Dir fällt sicher noch etwas Genialeres ein. Wenn Du Deinen Titel hast, gibt es zwei Wege ihn zu erstellen. Die erste Variante ist easy.

Variante easy: Nutze das Instagram-Text-Werkzeug

Nutze die Texteffekte in Instagram, um einen Titel zu basteln, der Lust auf Deine Story macht. Wenn Du jetzt einen spannenden Titel hast, dann schreibe den auf ein schönes Hintergrund-Video. Es soll gut aussehen, denn dann will man mehr sehen. Nimm z. B. eine Farbfläche, wenn Du keinen passenden Hintergrund hast. Wie das geht, erfährst Du in meinem Tutorial für Farbflächen.

Variante Luxus: Titel mit einer App

Der zweite Weg zum Titel ist die Luxus-Variante - mit einer App. “Adobe Spark Post” ist kostenlos und (Trommelwirbel).... sie kann das Instagram Story-Format! Leider noch längst nicht bei allen Apps für Social Media oder Video der Fall. Spark Post bietet dir schöne Vorlagen an, extrem viel kostenloses Bildmaterial und die Möglichkeit Deine Fotos einzuarbeiten. Diese App finde ich richtig gut, weil sie dir gefühlt Tausend Möglichkeiten bietet (wahrscheinlich nicht nur gefühlt). Außerdem hast Du kein Wasserzeichen, mit dem Du dich abfinden musst.   Überaus wertvoll finde ich auch, dass Du nicht nur Bilder sondern auch Videos erstellen kannst. Du kannst mit der App aus einem Bild sogar ein Video machen. Die App legt einen Zoom oder Schwenk auf ein Bild von Dir  und schon hast Du ein Video. Ideal, denn – ich wiederhole es gerne– lade immer immer immer ein Video in die Stories hoch, wenn Du maximale Reichweite in der Location- und Hashtagsuche haben willst!!!

Lerne Apps in meinen Story-Kursen

In meinen Story-Kursen erkläre ich einige Apps, unter anderen auch diese: Weil sie so viele Möglichkeiten bietet, ist eine kleine Einweisung extrem sinnvoll. Außerdem spreche ich im Kurs auch darüber, wann man diesen Stil und diese App benutzen sollte und wann nicht! Denn: Du solltest nie Deine Markenstrategie aus den Augen verlieren! Bislang gibt es Adobe Spark Post nur für iOS. Adobe hat aber versprochen, bald für Android nachzuliefern. Grundsätzlich sind Adobe Produkte oft bemerkenswert. Ich selber schneide alle meine journalistischen Beiträge, Social Clips und Stories mit dem professionellen Schnittprogramm Adobe Premiere Pro. 

Hier ein paar Beispiele, das kann man in Spark Post in weniger als 5 Minuten basteln.

Es sind alles Screenshots von Videos! Denn wir wollen immer Videos 😉 Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal kein Video in meine Story hochgeladen habe. Du hoffentlich auch nicht. 

Idee 2 für einen Story-Anfang: Irritiere!

Idee Nummer zwei setzt ganz aufs Bild beziehungsweise Video. Kreiere einen Clip, der nur etwas andeutet. Mach, dass es komisch aussieht, so dass man neugierig wird. Bastle ein ungewöhnliches Bild, bei dem man wissen will, was es damit auf sich hat.

Wege zu einem ungewöhnlichen Bild:

  • eine extreme Nahaufnahme
  • erstmal nur ein Detail zeigen von etwas größerem zeigen
  • ein Objekt in einen ungewöhnlichen oder fremden Kontext stellen

Klingt Dir das jetzt zu abstrakt? Ist es gar nicht. Probiere es mal aus und filme, banales Beispiel, eine Erdbeere oder einen Stoff ganz nah. Das kann irre gut aussehen. Oder meine weiße Leinwand auf einer Bank, mitten in der Natur…

Hier drei Beispiele:

Ein weiße Leinwand auf einer Bank, Popcorn und angeschmolzenes Eis ganz nah. Dein Zuschauer soll erstmal am Bild hängenbleiben und sich fragen: “Häh? Was soll das?” Und in diesem Fall ist eine kurze Irritation gut, denn wir Menschen sind neugierig. Unser Gehirn will Irritationen auflösen. Die Irritation kannst Du natürlich mit Text oder Frage noch unterstreichen, so dass allen klar ist, dass Du etwas vorhast.

Idee Nummer zwei ist keine „Geht-immer“-Idee wie der Story-Titel. Aber je nachdem, was in deiner Story auftaucht, kann es ein echter Hingucker sein. Frag Dich immer: Wie kann ich das was ich zeigen will in Szene setzen? Es muss nicht immer die normale Halbtotale sein. Trau Dich mit dem Bild zu spielen. Ich sehe das noch viel zu selten. Übrigens spielen auch in TV-Beiträgen Nah- und Detailaufnahmen eine wichtige Rolle, denn weil unser Auge im Alltag so ja nie sieht, sind sie per se ein Hingucker.

Zwei Tools, die Dir bei dieser Idee helfen:

Radiergummi:

Mit dem Radiergummi in Instagram kannst Du den Verfremdungseffekt noch mehr herausarbeiten, in dem Du Teile des Bildes übermalst und nur einen Ausschnitt Deiner Aufnahme zeigst. Ein Tutorial zum Radiergummi, den ich wirklich wärmstens empfehlen kann, weil er so oft helfen kann, findest Du hier.

Shoulderpod oder ein Stativ:

Eine Nahaufnahme sollte sehr ruhig sein, denn einen Wackler fällt hier besonder auf, wirkt für das Auge sehr unangenehm und lässt das Ganze unprofessionell wirken. Ich selbst habe den Shoulerpod S1 immer dabei. Und in solchen Momenten ist er wirklich goldwert. Er ist fester Bestandteil  von meinem kleinen Story-Werkzeugkasten, bestehend aus drei Tools, den ich immer dabei habe. Mehr dazu gibt es hier.

 

Story-Anfangsidee 3: Der Erwartungs-Oton

Der letzte Tipp meiner kleinen Reihe, wie man seine Story anfängt und dabei seine Zuschauer möglichst neugierig macht, ist einer, den wir TV-Journalisten gerne nutzen, wenn wir Beiträge machen. Eine Geschichte wird spannender, wenn wir mit jemandem mitfiebern können. Deshalb frage ich Personen, die ich mit der Kamera für ein Stück begleite, was sie erwarten oder sich erhoffen. Wenn jemand seine Ängste, seine Absicht oder seine Ziele mit mir und den Zuschauern teilt, können wir uns besser in die Person einfühlen und uns mit ihr identifizieren: Plötzlich fängt es an uns zu interessieren, wie es für ihn oder sie weitergeht. Wir fragen uns: "Hat er es geschafft?", "Lief alles gut?" oder "Wie ging es aus?" Ein Erwartungs-Oton baut Spannung auf. 

Das funktioniert auch im Kleinen, im Alltag und bei Dir selbst –in Deiner Story. So kannst Du Deine Zuschauer viel besser mitnehmen. Sag uns, was Du erwartest.

Große (und kleine) Erwartungen

„Ich stelle heute in der Arbeit einen neue Idee vor. Ich bin so gespannt, ob die Kollegen die gut finden werden.“ „Ich habe mir heute eine neue Backmischung gekauft. Ich bin wirklich skeptisch, ob die funktioniert.“ „Ich fahre mit dem Zug nach Mannheim. Ich muss dreimal umsteigen, das kann nicht gut gehen.“

Ich habe jetzt bewusst solche Otöne aufgeschrieben, die wir alle auch ständig geben könnten. Wir alle haben jeden Tag Hoffnungen, Erwartung und Herausforderungen. Auch wenn sie eher klein sind: Sobald Du sie teilst, nimmst Du Deine Zuschauer viel mehr mit.  In der Storytelling-Theorie gibt es den Begriff “Heldenreise”, den ich sehr gerne mag. Vielleicht hilft Dir diese Vorstellung: Du bist der Held Deiner Story und mit einem Erwartungsoton setzt Du den Startpunkt für Deine Reise. Ich mag dieses Bild sehr gern und es  hilft mir meine Erwartungen zu formulieren. Sei dabei auch bitte ehrlich: Einen gestellten Erwartungsoton erkennt man sofort. Das weiß ich aus der TV-Erfahrun, das spürt man sofort und dann ist der "Mitfieber-Effekt" sofort weg. Stell Dir vor, was Du mit Deinem Partner oder Familie teilen würdest. Wenn es Dir zu persönlich ist, dann lass es lieber weg als etwas zu faken. 

Zum Storytelling und zum Ideen finden für Stories biete ich auch einen Kurs an. Es gibt ein Handwerkzeug, mit dem alles deutlich leichter wird. Du lernst, wie Du Ideen nonstop findest und wie Du sie zu einer Geschichte machst. Denn das wichtigste an einer Story ist nunmal eine Geschichte 😉

Schreib mir gerne, welche der drei Ideen, Dir am meisten geholfen hat. Was konntest Du schon anwenden und wo hast Du noch Fragen?

Instagram Stories Update

News am 27.07.2017

Instagram hat gestern in einer Facebook-Gruppe einen Tipp gegeben, wie man die Reichweite seiner Story in einer Location-Story steigern kann: NUTZE REGELMÄßIG ORTSMARKEN IN DEINEN STORIES!

Die Reichweite Deiner Story in einer Location-Story

Ein kurzes Beispiel, damit es anschaulicher wird, was mit der Reichweite von einzelnen Story-Clips gemeint ist: Ich lade in meinen Storys oft vier oder fünf Clips hoch, denen ich allen den Location-Tag München geben. Nun ist es so, dass alle Clips unterschiedlich performen in der München-Location-Story. (Ihr könnt immer sehen, wer Eurer Story-Segment gesehen hat, wenn ihr die Story nach oben wischt. Dort seht ihr dann gesondert ausgewiesen die Anzahl der Location-Viewer). Ich habe beobachtet, dass ein Story-Clip von mir 320 Munich-Viewer hat, ein zweiter 220 und ein dritter 403. Oft es meiner Meinung nach gerade nicht der beste Clip, der den meisten Leuten gezeigt wird. Heiko Hebig meinte dazu, dass es von verschiedenen Faktoren abhängen würde, welcher Clip wem angezeigt würde - leider ohne dabei konkret zu werden.

Doch einen Tipp hat er dann doch gegeben - für mehr Reichweite: Man soll “regelmäßig Stories mit Ortsmarke posten”.

Das könnte jetzt bedeuten, dass es einem Account “angerechnet” wird, wenn er oft mit Ortsmarken arbeitet. Vielleicht sogar besonders dann, wenn es immer eine bestimmte Ortsmarke ist, die ein Account nutzt. Instagram könnte so Touristen von Einheimischen trennen. So hätten die Location-Stories eine höhere Chance authentisch zu sein und nicht nur Bilder von Sehenswürdigkeiten zu enthalten. Das wäre im Interesse von Instagram. 

Deine Story in mehreren Locations-Stories gleichzeitig!

Heiko Hebig von Instagram hat in der Gruppe auch erklärt, dass unsere Stories in mehreren Location-Stories gleichzeitig auftauchen können. Viele von Euch haben das vielleicht bei sich schon gesehen. Es ist laut Instagram so, dass “Orte nach oben durchgeerbt werden”. Ein Beispiel: Die Location Fischmarkt kann auch in der Hamburg-Story oder in der Deutschland-Story auftauchen. Die maximale Anzeigedauer in einer LocationStory entspricht der Lebensdauer Deines jeweiligen Story-Elements. Welcher Deiner Story-Clips diese Ehre erhält, das bleibt leider weiterhin ein Geheimnis.

Noch ein Tipp von mir: Nimm ein Video und kein Foto. Fotos von mir werden eigentlich nie in einer Location-Suche angezeigt. 

Welche Beobachtungen hat ihr gemacht? Nutzt ihr immer Location-Tags in den Stories? Nutzt ihr Hashtags in den Stories? Schreibt mir Eure Erfahrungen, das wäre sehr hilfreich, damit wir herausfinden worauf es ankommt!

Und wir verlinken doch!

Wir alle sind uns einig: Wir wollen endlich Links für unsere Stories! Wenn ich bei anderen “Swipe for more” und den breiten Pfeil nach unten in den Stories sehe, dann fühle ich NEID. Doch es gibt Hilfe. Wir müssen nicht mehr ganz so neidisch sein, wenn wir einen Link-Ersatz basteln.

Um Links setzen zu dürfen, muss man einen Businessaccount und 10.000 Follower haben. Früher war die Hürde übrigens noch höher - nur verifizierte Accounts hatten Zugang zu den so unfassbar praktischen Links. Es gibt auch die Gerüchte, dass die Zahl der Follower, die man braucht, demnächst noch mal gesenkt wird. Doch solange das nicht der Fall ist, stehen zwischen mir und den Links rund 9.000 Follower. Grausam. Geduldig warten und hoffen sind keine meiner Stärken, deshalb nutze ich eine Ersatz-Lösung, bis Instagram endlich einsichtig wird. Die möchte ich Dir kurz erklären.

So kommst Du zu Deinem Ersatz-Link:

  1. Die Grundidee ist ganz einfach: Du taggst Dich selbst. Ich würde folglich in einen meiner Storyclips @madame_story schreiben. Noch ist das allerdings kein Link, das gebe ich zu. Aber es kann einer werden.

    Einschub: Weißt Du wie Personen taggen in Stories funktioniert? Falls nicht, hier die kurze Erklärung. Wenn Du in den Storys Text eingibst und Du ein @ benutzst, werden Dir - genauso wie in den Kommentaren bei Posts - Personen zum Tagging angeboten. @mileycyrus, @angelamerkel - Mit denen kannst Du es ja mal versuchen;)

  2. Damit das Tagging Linkcharakter bekommt, musst Du es in Deinem Story-Clip auch so erklären. Ganz banal mit “Mehr Infos unter @madame_story” oder eleganter. Ich zeige Dir in meinem Video eine Beispiel, wie ich es genutzt habe. 
  3. Jetzt musst Du unbedingt noch eine dritte Sache erledigen: Du musst Deine Instagram-Bio dementsprechend anpassen. Ersatzlink und Bio müssen REIBUNGSLOS miteinander funktionieren. Denn derjenige, den Deine Story so begeistert hat, dass er mehr wissen will und auf Deinen Ersatzlink klickt, landet ja auf Deiner Bio. Und genau dort musst Du ihn abholen, ihm sagen, was er jetzt tun soll. Und zwar ganz klar und so einfach wie möglich. Mir geht es so, dass ich, wenn ich anfangen muss zu suchen, schnell genervt bin und aufgebe.  Am besten gehst Du an Deine Bio ran und änderst sie für die 24 Stunden Deiner Story genau so ab, dass es passt. Danach kannst Du wieder zurück zu Deiner allgemeinen Bio.

Der Ersatz-Link im Erklärvideo: 

 

Zwei Selfie-Varianten, die Du unbedingt kennen solltest

Ohne unser tägliches Selfie kommen wir nicht aus. Mit dem Trick, den ich Dir erkläre, kannst Du das Foto von Dir selbst gezielt in einen Kontext stellen. Mit dem Switch-Effekt lässt sich ein Hintergrund, Dein Gegenüber, Dein Produkt oder Deine Idee ins Selfie einbinden – und kommentieren.

Klingt etwas abstrakt? Aber Du wirst gleich wissen, was ich meine, wenn Du den Effekt siehst. Ich habe ihn zufällig entdeckt und will ihn Dir auf keinen Fall vorenthalten. In der Instagram-App kann man, während man einen Clip aufnimmt, zwischen Front- und Rückkamera hin- und herwechseln. Ich habe ein iPhone 6 und in der normalen Kamera-App habe ich diese Option bei mir nicht entdeckt.

So kannst Du das Switchen für Dich nutzen:

  1. Du positionierst Dich vor einem schönen Hintergrund oder Gegenstand, (Mittagessen, Produkt etc.).
  2. Du machst Dein optimales Selfie-Gesicht.
  3. Du gehst in den Video-Modus in der Instagram-Story. 

    Tipp: Ich bin ein Fan von der “Freihändig”-Kamera. Diese siehst Du wenn, Du weiter nach rechts wischst. Im Gegensatz zur normalen Kamera, musst Du während der Aufnahme den Finger nicht ständig auf dem Record-Button gedrückt halten. Einmal tippen reicht, um die Kamera zu aktivieren. Sehr bequem und besser für die Körperhaltung beim Selfie.

  4. Du aktivierst die Aufnahme.
  5. Jetzt drückst Du immer wieder auf das Kreissymbol (aus zwei Pfeilchen) neben dem Aufnahmebutton - und kannst so switchen: zwischen der Kamera, die Dein Gesicht zeigt und der Frontkamera, die Dein Abendessen, Deinen Schmuck, Deinen Drink, einen tollen Ausblick (was auch immer) zeigt.

Kann wie ein Zaubertrick wirken, wenn man das passende Blinzeln oder Schnipsen drauf hat. Und alles ganz schnell und direkt,  ohne dass Du dafür dein Video nachbearbeiten musst.

 

Ich habe einige Rückmeldungen von meinen Lesern bekommen: Offenbar funktioniert der Trick nicht bei jedem Smartphone. Ich habe ein iPhone 6, da klappt es. 

Wer es lieber sehen, will:

Wann ist Switchen sinnvoll?

So kommentierst Du zum Beispiel mit Deinem Selfie und Deinem Gesichtsausdruck das Objekt oder die Aussicht, die Du zeigst – ohne Schrifteinsatz. Ich habe es zum Beispiel genutzt, am Tag als die Ehe für alle beschlossen wurde. Die Schlagzeile auf dem PC-Bildschirm und mein begeistertes Gesicht. Probier es mal aus. Grundsätzlich gilt aber bei jedem Effekt - setze ihn ein, wenn er inhaltlich sinnvoll ist und nicht bloß um des Effektes willen. Und nutze ihn auch nur dann ein, wenn er zu Dir und Deiner Marke passt. Sonst wirkt es schnell peinlich.

Schreib mir, wenn Du den Effekt genutzt hast. Bringt er Dir was? Wie hast Du ihn benutzt? Oder welche Ideen und Tipps hast Du? Ich bin gespannt.

 

Das Miniatur-Selfie:

 

Und dann gibt es noch eine zweite elegante Variante, ein Selfie von Dir einer Deiner Story unterzubringen. Und zwar als Miniatur! Das ist noch einfacher. Und erstaunlicherweise sehe ich fast NIE in Stories. Kann mir einer erklären warum?

 

So geht es: 

  1. Du lädst einen Clip in die Stories hoch, oder Du zeichnest aktuell etwas auf.
  2. Du gehst in das Emoji-Menü (viereckiges Gesicht).
  3. Dort siehst Du neben den #HASHTAG eine Kamera in einem grauen Kreis.
  4. Klicke sie an und Du kannst ein Selfie machen .
  5. Verschiebe diese Selfe an die passende Stelle im Clip. Ziehe es mit den Fingern kleiner oder größer. Wenn Du direkt darauf tippst, erhält es einen Rahmen.
  6. Fertig ist Dein Story-Segment mit einem Selfie von Dir.

Die Anleitung zum Anschauen:

So kannst Du das Miniatur-Selfie anwenden:

Diese Art von Selfie kannst Du zum Beispiel benutzen, um Deinen Clip zu kommentieren, mit Deinem Gesichtsausdruck. Du freust Dich über eine schöne Landschaft. Oder du zeigst Deine Skepsis zu einer Szenerie, die gerade aufgenommen hast. Du könntest auch ein anderes Gesicht gegen Deines austauschen. Ein Rätsel lässt sich damit ebenfalls aufbauen. Auf jeden Fall ist es nicht das typische langweilige Selfie.

Natürlich kannst Du die Selfie-Kamera auch dazu benutzen, um irgend ein anderes Foto auf Deine Video zu legen. Du musst ja nicht Dich selbst fotografieren. Sehr sehr praktisch in vielen Fällen. Hab diese Option immer im Hinterkopf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der „unterschätzte“ Radiergummi

Viele übersehen ihn einfach oder haben ihn noch nicht gar nicht entdeckt - den Radiergummi. Der vierte Stift von links löscht und kann Dir damit helfen, eine Dramaturgie zu erzeugen. Mit ihm kannst Du etwas verstecken oder langsam enthüllen. Wenn Du oder Dein Business nicht immer actionreiche, spannende Bilder haben, ist der Radiergummi Dein Helfer.

Wie wendest Du ihn an?

  1. Um den Radiergummi anwenden zu können, musst Du zuvor eine Farbfläche erstellt haben. Wie das geht, erklärt Dir der Story Tipp Nummer 1. 
  2. Du wählst das Stiftool aus.
  3. Du wählst den vierten Stift von links (breit und eckig).
  4. Du radierst!

Erklärung zum Anschauen:

Dramaturgie durch Radieren:

Mit dem Radiergummi und etwas Text kannst Du jetzt Deinen Hintergrundclip langsam enthüllen. Zeige in jedem Story-Segment ein kleines Stück mehr. Am besten führst Du Deinen Zuschauer dabei mit Text an, also zum Beispiel: “Neugierig? Dann bitte hier tippen”. So erzeugst Du einen Spiele-Effekt. Auf Deinem Hintergrundclip könnte ein Gedanke zu sehen sein, ein Produkt, eine Mahlzeit. Du kannst auch ein Rätsel bauen, wenn Du nicht alles enthüllst. Lass Deine Community erstmal raten - über eine Directmessage. Baue das Ganze zu einem Gewinnspiel aus.

Nochmal der Hinweis: Nimm, wenn möglich, als Hintergrund einen Clip und kein Foto. Bei #- und Locationsuche bringt Dir das weit höhere Chancen, dabei zu sein. Außerdem hast Du dann die Kontrolle über die Längen der Story-Segmente.

Sicher hast Du noch ganz andere Ideen. Mich würde interessieren, wie Du den Radiergummi einsetzt. Ich freue mich, wenn Du mir schreibst.

 

 

Farbtricks, die Deine Story hervorstechen lassen

Mit ein paar praktischen Farbtricks kannst Du Deine Story sofort sichtbar auf ein höheres Level heben. Das Praktische ist, dass Du dafür nur die Instagram-App brauchst. Sie bietet Dir einige Tools, die du vielleicht noch nicht entdeckt hast oder zu selten einsetzt.

Tipp 1: Farbflächen in Instagram

 

Es gibt Storys, die etwas Text brauchen. Weil Du vielleicht das Setting erklären musst, eine Überleitung basteln willst oder ein Frage stellen möchtest. In manchen Fällen ist es ratsam den Text nicht auf ein Foto oder einen bewegten Hintergrund zu schreiben, weil der Gedanke die absolute Aufmerksamkeit bekommen soll. Nichts soll ablenken. Manchmal hat man aber auch einfach kein passendes Hintergrundbild zur Hand. Dann kannst Du ganz einfach eine Farbhintergrund in Instagram für Zitate, Fragen oder Gedanken erstellen:

 

Kurze Anleitung zum Lesen:

  1. Du bist im Story-Upload-Fenster und wählst das Stifttool aus.
  2. Du wählst den ersten Stift.
  3. Du wählst eine Farbe aus.
  4. Du gehst ins Feld und anstatt jetzt zu zeichnen oder zu schreiben, tippst du etwas länger in das Feld - für circa 3 Sekunden.
  5. Das Display ist nun komplett in der Farbe Deiner Wahl.
  6. Schreibe jetzt in der Farbe Deiner Wahl Deinen Text auf das Farbfeld.

 

Ist Dir meine textliche Anleitung zu kompliziert? Im Video zeige ich Dir auch, wie es geht.

Farbflächen für Instagram-Stories

ZUSATZTIPP: Wenn Du das Gleiche mit dem zweiten Stift machst, der wie ein Textmarker aussieht, dann wird Deine Farbfläche halb durchsichtig. Sieht auch toll aus. So könntest Du zum Beispiel einen noch individuelleren Hintergrund erstellen, der zu Dir und Deiner Marke passt. Denke auch darüber nach, ob Du diesen öfter verwendest - als einheitliches Stilmittel für Wiedererkennbarkeit. 

Tipp 2: Nutze eine riesige Farbpalette

Im Story-Bereich bietet Dir Instagram eine Farbauswahl an. 27 Farbpunkte kannst Du am unteren Bildschirmrand sehen, wenn Du im Farb- oder Texttool bist. (Wenn man Weiß, Wchwarz und allerlei Grautöne großzügig dazurechnet. Du kannst aber viel mehr haben. Sinnvoll ist das, wenn Du zum Beispiel für einen schönen Effekt genau einen Farbton finden willst, der in deinem Foto oder Clip zu sehen ist. Oder fast noch wichtiger: Du hast ein Logo oder Theme und möchtest eine Farbe haben, das diesem am nächsten kommt. Dann bediene Dich in der großen Farbpalette  die Instagram - für viele etwas etwas zu versteckt - anbietet.

Kurze Anleitung zum Lesen: 

  1. Du gehst wieder ins Stifttool.
  2. Du suchst Dir einen Farbpunkt am unteren Bildschirmrand aus.
  3. Jetzt tippst Du etwas länger auf diesen Farbpunkt - drei Sekunden.
  4. Eine Farbfläche mit allen möglichen Farbflächen öffnet sich.
  5. Halte den Finger aufs Display gedrückt und wische zum Farbton Deiner Wahl.
  6. Lasse los und schreibe oder zeichne in Deiner Farbe.

Zu umständlich? Dann schau Dir das Video an. 

 

Viel mehr Farben für Deine Instagram-Stories

ZUSATZTIPPS:
So landest Du in der Location oder #-Suche:
Lege Zitate oder Text immer auf einen Clip. Auch wenn Du zum Beispiel mit einer Farbfläche arbeitest und man gar nichts davon sieht. Nimm einfach irgendein Video. Der Grund: Ein Video hat gute Chancen in die #Hashtag- oder Location-Suche gezogen zu werden. Ein Foto hingegen nicht.

Bestimme das Timing:
Außerdem hast Du dann die volle Kontrolle über das Timing. Willst Du dass Dein Text nur 6 Sekunden steht oder doch volle 15 Sekunden angezeigt wird. Dann lege ihn auf einen entsprechend langen Clip. Bei einem Foto hast Du gar keinen Einfluss auf die Sekunden. Und ein langweiliges Bild, das zu lange steht, kann zum Abbruch führen.

6 Gründe, warum Du ab heute Stories nutzen solltest

Achtung: Jetzt kommt ein sehr leidenschaftliches Plädoyer für Stories, und warum Du noch heute noch Deine eigene erste Story teilen solltest – wenn Du es noch nicht machst.

Du bist ganz oben

Wer eine Story hochlädt, dessen Profil wird seinen Abonnenten in einem "Story"-Kringel" (verzeih mir meine Wortneuschöpfung) in der Story- und Live-Zeile in der App angezeigt. Ganz oben, da wo der Blick sofort hinfällt. Und Dein Story-Kringel bleibt dort - für 24 Stunden. Jetzt denke mal an den Feed, sowohl bei Facebook als auch bei Instagram. Wenn Du Deine Apps öffnest, wie lange guckst Du auf die Bilder oder die Videos, die dort runterlaufen. Drei Sekunden? Dann liegst Du gut im Durchschnitt. Wenn Du etwas in den Feed gibst, tauchst Du bei Deinen Abonnenten auf. Aber nur kurz. Nach ein paar Sekunden wirst Du schon verdrängt. Mit einer Story bleibst Du ganz oben, für maximal 24 Stunden.

Die Bühne für Dich allein

Wenn einer Deiner Abonnenten auf Deinen Story-Kringel klickt, wird ihm diese auf dem KOMPLETTEN Display seines Smartphones gezeigt.

Basiswissen: Stories kann man fast nur in der mobilen App von Facebook und Instagram sehen. Desktopnutzer haben dieses Angebot nicht. Sie sehen keine Story-Kringel. Allerdings ist der Anteil der mobilen Nutzung immens. Facebook weist die Zahlen zur Desktopnutzung mittlerweile gar nicht mehr aus.

Bei einer Story ist Dir die volle Aufmerksamkeit somit automatisch sicher. Keine Ablenkung durch andere Inhalte. Ein großer Vorteil gegenüber dem Feed: Postest Du dort ein Bild oder einen Clip, dann konkurrierst Du mit den Inhalten, die dem Nutzer davor oder danach ausgespielt werden. Ist deren Bild spannender, verschwindet Dein Post ganz schnell aus dem Blickfeld – und vom Bildschirm.

Du gewinnst Zeit

Mit einer Story hast Du auch bei der Zeit alle Möglichkeiten.

Basiswissen: Eine Story besteht aus mehreren Segmenten. Das können Videos sein oder Fotos, die nacheinander abgespielt werden. Ein Clip darf maximal 15 Sekunden lang sein.Machen wir ein kurz eine Bespielrechnung. Deine Story besteht aus vier Segmenten:

  • Video: 9  Sekunden
  • Video: 8 Sekunden
  • Bild 7: Sekunden
  • Video 6: Sekunden

Insgesamt dauert Deine Story 30 Sekunden. Wir haben ja gerade besprochen, dass Du mit einer Story, den vollen Bildschirm für Dich bekommst. Der Einstieg ist gesichert. Wenn Du jetzt noch gut erzählst und die Spannung hältst, hast Du große Chancen, dass sich jemand volle 30 Sekunden mit Dir auseinandersetzt. 30 Sekunden Aufmerksamkeit. In Social-Media-Zeitmaßstäben kann man das vielleicht mit einem Blockbuster in Überlänge á la Titanic zu vergleichen. Denn: Meist werden nur weniger als 10 Sekunden von Videos angesehen, die im Stream bei Facebook oder Instagram gepostet werden. Die meisten User brechen nach 3 Sekunden ab, bis zum Ende guckt kaum einer. Hart, aber Alltag. Mit der Story kannst Du erreichen, dass Deine Abonnenten ein vielfaches länger über Dich, Deine Marke, Dein Ideen nachdenken.

 

Der Hauch von Exklusivität

Basiswissen: Eine Story bleibt nur 24 Stunden sichtbar. Danach ist sie unwiederbringlich gelöscht.

Wenn Du jetzt denkst, dass das ein Nachteil ist, weil Du ja Content produzierst, der dann “verloren” ist. Dann sage ich Dir: Falsch! Der Effekt ist meist: Deine Abonnenten schauen sich Deine Story lieber gleich an, sonst könnte sie weg sein. Posts und Clips im Stream sind zwar dauerhaft verfügbar - aber ab 36 Stunden sind sie quasi verschwunden - aus dem Blickfeld. Weil zu viel auf uns einströmt. “Jetzt oder nie” ist ein Vorteil der Stories – vor allem, wenn Du schon gezeigt, dass das Dein Content lohnenswert ist. 

Du bist (noch) keiner von vielen

Noch erzählen in Deutschland vor allem Privatpersonen ihre Stories. Viele kleine Unternehmen zögern noch und setzen auf den Stream, den sie kennen. Wenn Du jetzt einsteigst, hast Du noch viel weniger Konkurrenz und kannst in Deiner Zielgruppe punkten. Gerade diejenigen, die lokales Publikum ansprechen wollen, wie zum Beispiel Cafés, Fitnessstudios oder Boutiquen etc. können mit der Location-Suche, die die Story bei Instagram seit Ende Mai 2017 bietet. Den Leuten in ihrem Umfeld zeigen, dass es sie gibt und was sie zu bieten haben.

Du hast tausend Stories

Habe ich Dich jetzt überzeugt?  Wenn Du jetzt denkst: "Ich will Stories, aber ich habe doch keine!" Dann sage ich Dir: "Falsch. Absolut falsch!" Vielleicht sieht Du sie selbst noch nicht. Doch das ändert sich - mit dem Werkzeugkasten für Stories.

 

Übrigens in meinem Blog gehe ich vor allem auf Instagram- und Facebook-Stories ein. Derzeit ist es - so meine Meinung- am sinnvollsten und lohnendsten sich auf diesen Plattformen mit Stories zu positionieren. Stories sind Facebooks "geklaute Variante" der Snaps von Snapchat. Das grundsätzliche Prinzip ist daher ähnlich. Bei den Details gibt es viele Unterschiede. Wer sich für Snapchat interessiert, wird in meinem Blog nur wenige nützliche Infos finden.